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Leckere Rezepte zum selber machen!



03
Feb

Germknödel

Germknödel zählen zu den bekanntesten Spezialitäten der österreichischen Küche. Ihr Namen leitet sich von Germ, zu deutsch Hefe, ab. Der klassische Germknödel ist mit Powidl – einem Zwetschgenmus ohne Zucker und Gelierstoffe – gefüllt. Über den fertigen Hefekloß gibt der traditionelle Österreicher dann Graumohn, Puderzucker und zerlassene Butter. Auf den Skihütten, die sich an den Wünschen ihrer ausländischen Touristen orientieren, wird der Germknödel allerdings meist mit Blaumohn und Vanillesoße gereicht.

Um Germknödel selbst herzustellen, benötigt man folgende Zutaten:
Für den Teig
30g Hefe
500g Mehl
70g Zucker
1/4l Milch
70g Butter
2 Eigelb
Mark einer Vanilleschote, ersatzweise 1 Pck. Vanillezucker
geriebene Zitronenschale
1 Priese Salz

Für die Füllung
300g Powidl, ersatzweise Pflaumenmus
20ml Rum

Zunächst wird ein Vorteig aus etwas Mehl, Zucker, lauwarmer Milch und der Hefe hergestellt. Diesen lässt man etwa zwanzig Minuten lang bei Zimmertemperatur mit einem Baumwolltuch bedeckt ruhen. Danach knetet man die restlichen Teigzutaten ein und formt acht Knödel. Diese lässt man noch einmal zwanzig Minuten lang gehen.

Auf die nun flach gedrückten Knödel setzt man dann eine reichliche Portion mit Rum verrührten Powidl, klappt die Ränder zusammen und drückt sie fest. Jetzt formt man vorsichtig die endgültigen Knödel. Auch diese müssen noch einmal ruhen, bis sie ihre Größe etwa verdoppelt haben.

Traditionell werden die Germknödel dann in siedendem Salzwasser auf jeder Seite etwa sieben Minuten lang gegart. Es hat sich aber auch bewährt, einen Dampfgarer zu benutzen oder die Knödel in einem Umluftofen über einer großen Schale Wasser zuzubereiten.

Das Rezept ergibt eine Mahlzeit für vier Personen. Wir wünschen viel Erfolg bei der Zubereitung und natürlich das Wichtigste: Einen guten Appetit.

Foto von: http://www.flickr.com/photos/73487590@N00/

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